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Photovoltaik-Angebot prüfen: Stimmt der Preis pro kWp?

PV-Angebot hochladen und Modul, Wechselrichter, Speicher und Montage einzeln gegen Marktspannen prüfen lassen.

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Eine schlüsselfertige Aufdach-Photovoltaikanlage ohne Speicher kostet 2026 üblicherweise 1.200 bis 1.700 € pro kWp brutto. Mit Batteriespeicher liegt der Gesamtpreis meist bei 1.600 bis 2.200 €/kWp. Für eine typische 10-kWp-Anlage heißt das rund 12.000 bis 17.000 € ohne und 16.000 bis 22.000 € mit Speicher — inklusive Montage, Wechselrichter, Zählerschrankanpassung und Inbetriebnahme.

Bei PV-Angeboten ist der Preis pro kWp die einzige Kennzahl, die zwei Angebote sofort vergleichbar macht. Sie wird aber selten ausgewiesen — und genau deshalb fällt es kaum auf, wenn eine Anlage 25 % über Markt liegt.

Ebenso wichtig wie der Preis ist die Qualitätsebene: Ein günstiges Angebot mit schwacher Produktgarantie oder unterdimensioniertem Wechselrichter kann über zwanzig Jahre teurer werden als das anfangs teurere. Die Prüfung sieht sich beides an.

Worauf es bei PV-Angeboten wirklich ankommt

Diese fünf Punkte entscheiden darüber, ob ein Photovoltaik-Angebot fair kalkuliert ist.

Preis pro kWp nicht ausgewiesen

Rechnen Sie ihn selbst: Gesamtpreis geteilt durch die installierte Modulleistung in kWp. Liegt das Ergebnis ohne Speicher deutlich über 1.700 €/kWp, braucht der Aufschlag eine Begründung — etwa ein schwer zugängliches Dach, Ziegel mit Sonderhaltern oder eine aufwändige Kabelführung.

Modulqualität nur als „Markenmodul“ beschrieben

Nötig sind Hersteller, Modultyp, Leistung je Modul in Watt und die Anzahl. Aussagekräftig sind außerdem Produktgarantie (marktüblich 15 bis 30 Jahre) und Leistungsgarantie (typisch mindestens 87 % nach 25 Jahren). Ohne diese Angaben ist ein Preisvergleich sinnlos.

Wechselrichter unterdimensioniert oder unbenannt

Der Wechselrichter ist das Bauteil mit der kürzesten Lebensdauer und dem größten Einfluss auf den Ertrag. Üblich ist eine Auslegung von etwa 80 bis 100 % der Modulleistung. Prüfen Sie Hersteller, Typ, Garantiedauer (5 bis 12 Jahre, oft verlängerbar) und ob Notstrom- oder Ersatzstromfähigkeit tatsächlich enthalten ist, falls sie beworben wird.

Speicher überdimensioniert

Als Faustwert genügt etwa 1 kWh nutzbare Speicherkapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch. Ein 15-kWh-Speicher bei 4.000 kWh Verbrauch kostet mehrere tausend Euro extra und amortisiert sich kaum. Achten Sie darauf, ob im Angebot die nutzbare oder die Bruttokapazität steht — das sind unterschiedliche Zahlen.

Nebenkosten und Pauschalen

Gerüst, Zählerschrankanpassung, Netzanmeldung und Elektroarbeiten gehören einzeln ausgewiesen. Marktüblich sind für Zählerschrank und Elektro zusammen rund 1.000 bis 2.500 €. Eine undifferenzierte Position „Montage und Sonstiges“ über mehrere tausend Euro ist ein Hinweis auf versteckten Aufschlag.

So läuft die Prüfung Ihres PV-Angebots

Laden Sie das Angebot als PDF hoch — Module, Wechselrichter, Speicher und Nebenkosten werden einzeln bewertet.

  1. 1. Angebot hochladen

    PDF auswählen — Text-PDF oder Scan. Die Texterkennung läuft automatisch.

  2. 2. KI-Analyse

    Positionen werden erkannt, Mengen und Einheitspreise gegen Marktspannen gestellt.

  3. 3. Klartext-Bericht

    Sie sehen auffällige Positionen, Einsparpotenzial und konkrete Rückfragen an den Betrieb.

Angebot jetzt kostenlos prüfen

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Preisspannen für Photovoltaik 2026

Richtwerte brutto für eine Aufdachanlage auf einem Einfamilienhaus. Dachtyp und Zugänglichkeit verschieben die Werte.

PositionTypische SpanneHinweis
Anlage ohne Speicher1.200 – 1.700 €/kWpModule, Wechselrichter, Montage, Inbetriebnahme
Anlage mit Speicher1.600 – 2.200 €/kWpGesamtpreis inklusive Batterie
Batteriespeicher separat600 – 1.100 €/kWhAuf nutzbare Kapazität bezogen
Zählerschrank & Elektro1.000 – 2.500 €Je nach Zustand der Hausinstallation
Gerüst800 – 2.000 €Abhängig von Fläche und Standzeit
Wallbox (optional)800 – 2.000 €Inklusive Anschluss und Anmeldung

Kleine Anlagen liegen pro kWp am oberen Rand der Spanne, weil Fixkosten wie Gerüst, Anfahrt und Netzanmeldung auf weniger Leistung verteilt werden. Das ist normal und kein Warnsignal.

Häufige Fragen zu Photovoltaik-Angeboten

Eine schlüsselfertige Aufdachanlage ohne Speicher liegt üblicherweise bei 1.200 bis 1.700 € pro kWp brutto, mit Batteriespeicher bei 1.600 bis 2.200 €/kWp. Kleine Anlagen liegen pro kWp am oberen Rand, weil Fixkosten stärker ins Gewicht fallen.

Als Faustwert reicht etwa 1 kWh nutzbare Kapazität je 1.000 kWh Jahresstromverbrauch. Bei 4.000 kWh Verbrauch sind das rund 4 bis 6 kWh. Deutlich größere Speicher kosten mehrere tausend Euro zusätzlich, ohne den Eigenverbrauch entsprechend zu steigern.

Bei Modulen sind 15 bis 30 Jahre Produktgarantie und mindestens 87 % Leistung nach 25 Jahren marktüblich. Wechselrichter haben typischerweise 5 bis 12 Jahre Garantie, oft gegen Aufpreis verlängerbar. Fehlen diese Angaben im Angebot, sollten Sie sie schriftlich nachfordern.

Nein. Ein niedriger Preis pro kWp kann auf schwache Garantien, einen knapp ausgelegten Wechselrichter oder fehlende Leistungen wie Gerüst, Zählerschrankanpassung und Netzanmeldung zurückgehen. Die Prüfung vergleicht deshalb Preis und Leistungsumfang gemeinsam.

Photovoltaik-Angebot jetzt prüfen lassen

Eine PV-Anlage läuft zwanzig Jahre — die halbe Stunde für die Angebotsprüfung entscheidet über den Ertrag dieser zwanzig Jahre mit.

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